Selektion A-Kader

Dank meiner Resultate im letzten Winter habe ich die Selektionskriterien für den Aufstieg ins A-Kader, welches die zweithöchste Stufe bei Swiss Ski ist, erfüllt. Gleichzeitig bin ich in die Weltcupgruppe Riesenslalom zusammen mit Marco Odermatt, Loic Meillard, Justin Murisier, Gino Caviezel und Thomas Tumler eingeteilt worden. Mit sechs Fahrern in den ersten 21 der WCSL (World Cup Start List) ist die Schweiz im nächsten Jahr sehr stark aufgestellt. Das ich auch dazu gehöre, hätte ich mir zu Beginn der Saison kaum zu träumen gewagt, jetzt ist es aber Tatsache und ich bin aktuell 21. der WCSL Liste und sogar 18. der Basisliste. So habe ich für die nächste Saison zumindest betreffend die Startnummer bei Weltcuprennen vorteilhafte Karten in der Hand. 

 

Die Vorbereitung für die nächste Saison hat bereit begonnen, in einer Woche geht es für sieben

Tage in ein Velocamp nach Mallorca. Das Konditraining wird die nächsten 2 ½ Monate dominieren,

das erste Schneetraining ist für die 2. Hälfte Juli 2019 vorgesehen. Ende August/1. Hälfte September

werden wir nach Ushuaia in Argentinien fliegen, um dort bei hoffentlich winterlichen Bedingungen

zu trainieren.

Krönung einer höchst erfreulichen Saison

Mit dem Schweizer Meister Titel im Riesenslalom habe ich meiner erfolgreichen Saison 2018/2019 die Krone aufgesetzt. Nach dem 1. Lauf an verheissungsvoller 2. Stelle platziert, habe ich mit einem gelungenen 2. Lauf den ersten Elite-Titel geholt. Die Kulisse im Hoch Ybrig war einer Schweizer Meisterschaft absolut würdig. Erfreulich viele Zuschauer, Übertragung der Rennen auf eine grosse Leinwand, Direktübertragung im Internet, man wähnte sich an einem Weltcuprennen und es machte auch allen Zuschauern grossen Spass. Die Pistenverhältnisse waren überraschend gut und das Wetter hätte nicht besser sein können.

 

Nach diesem Rennen liegt der Fokus bereit auf der nächsten Saison. In dieser und nächsten Woche stehen wichtige Skitests an. Nachher werde ich meine wohlverdienten Ferien einziehen und dann geht es bereits wieder los mit meinem Konditionstraining resp. -aufbau für die nächste Saison.

Ein perfekter Abschluss

Die Teilnahme am Weltcupfinal in Soldeu hat gezeigt, im Sport kann es plötzlich schnell gehen. Vor drei Wochen war diese Teilnahme noch nicht der kleinste Gedanken wert, und plötzlich steht man oben im Starttor des letzten Weltcuprennen und befindet sich mitten in der Weltelite. Eine Geschichte, die halt eben nur der Sport schreibt. Aber die Geschichte, bis es soweit war, würde vermutlich einige

Bücher füllen, mit vielen Entbehrungen, Enttäuschungen, aber auch Hoffnungen und Erfolge. Und sie dauerte ca. 20 Jahre…., wenn man die Zeit von meinem ersten Skirennen an zählt. Das heutige Rennen brachte mir die Bestätigung des 4. Ranges in Kranjska Gora. Im Steilhang kurz vor dem Ziel mit einer Schrecksekunde gespickt, aber wenn man in Form ist, meistert man zum Glück auch solche Momente. So war der 13. Rang eine erfreuliche Leistung, weil es mich in eine gute Ausgangslage 

für den 2. Lauf brachte. In diesem legte ich los wie die Feuerwehr, verpasste dann aber im flacheren Abschnitt die Wellen, und die mich einige Zehntel und einen weiteren Top Ten Platz kosteten. Aber nichts desto trotz, mit dem 12. Rang realisierte ich mein zweitbestes Resultat im Weltcup und holte nochmals wertvolle Weltcuppunkte.

 

Mit 96 Punkten klassiere ich mich auf dem 23. Platz und punktete in vier von sechs Rennen. Die Rennen in Beaver Creek und Val d’Isere sowie das Parallelrennen in Alta Badia habe ich nicht bestritten. In der WSCL-Liste, welche massgebend für die Startliste der ersten Rennen von nächster Saison ist, bin ich im Moment auf dem 21. Platz, wobei es hier noch Verschiebungen aufgrund von Rücktritten und Verletztenstatus geben könnte. Ich bin also nicht nur angekommen im Weltcup, sondern habe mich zumindest vorerst auch dort festgesetzt 😊.

Und morgen das grosse Finale

Wenn mir vor acht Tagen jemand gesagt hätte, dass ich morgen Samstag in Soldeu das finale Weltcuprennen im Riesenslalom fahren werde, hätte ich wohl nur ein müdes Lächeln übrig gehabt, oder wie andernorts bereits geschrieben, den «Vogel» gezeigt. Der bisherige Verlauf meiner Karriere hat mich gelernt, sehr zurückhaltend mit solchen Prognosen zu sein. Jetzt ist es aber Tatsache, und ich freue mich sehr auf dieses Rennen und den nochmaligen Vergleich mit der Weltspitze. Beeindruckt bin ich auch vom Medienecho, welches meine Leistungen provoziert haben. Untenstehend zwei Beiträge, wobei insbesondere der Beitrag vom St. Galler Tagblatt aufzeigt, was es alles gebraucht hat, um heute hier zu sein.

 

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Gesamtausgabe St. Galler Tagblatt Sportteil 15.03.19
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Sonntagsblick 10.03.19
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Zwei winzige Pünktlein

Zwei winzige Pünktlein fehlten für mein Saisonziel, den Fixplatz im Weltcup über den Europacup zu erreichen. Diese zwei Punkte habe ich aber nicht gestern verloren, sondern auch an den anderen Rennen mit Ausnahme meines Sieges in Andalo Paganello. Der Fehler im oberen Teil des ersten Laufes war dann definitiv einer zuviel, trotzdem erreichte ich den 4. Platz, was mein 2. bestes Europacup-Ergebnis ist. Dank meinem Exploit vom letzten Samstag schmeckt der 4. Gesamtplatz doch nicht so bitter. Der Platz in den Top 30 der Weltrangliste gibt mir für nächstes Jahr zumindest in den ersten Weltcuprennen eine Startgarantie. 

 

Jetzt freue ich mich auf meinen unerwarteten und daher umso erfreulicheren Einsatz am Weltcupfinal in Soldeu ANDORRA. Das Rennen findet am Samstag, 16.3.2019 statt, Startzeiten sind 09.30 und 12.15 Uhr.

 

Es liess sich gut schlafen...

Nach einem solchen Erlebnis wie gestern liess es sich wirklich gut schlafen (wenn auch nicht allzulange..;). Es war natürlich eine Riesensache, was gestern abgelaufen ist, die Reaktionen all meiner Bekannten und Freunde, meiner Familie und allen, die meine Karriere verfolgen. Dass es gestern mein Tag würde, war ja so nicht absehbar. Aber das Resultat bringt mich jetzt einen grossen Schritt nach vorne, habe ich doch damit meine Qualifikation für das A-Kader auf sicher, und mit einer Rangierung zwischen 20 und 25 auf der Weltrangliste profitiere zumindest in den ersten Weltcuprennen von nächster Saison von einer guten Startnummer. Damit stimmt zumindest die

Ausgangslage. 

 

Das Augenmerk gilt jetzt aber auf Morgen, findet hier in Kranjska Gora doch der finale EC-Riesenslalom statt. Ein dritter Platz in der Endabrechnung würde mir einen Fixplatz im Weltcup sichern und ich würde nächste Saison das Kontingent der Schweizer nicht belasten.

 

Untenstehend ist ein lesenswerter Artikel von der Internetplattform www.skinews.ch (eine Internetplattform über den alpinen Skirennsport, welche ich wärmstens empfehlen kann – ein Abonnement lohnt sich, wenn man spannende Insiderinfos haben will) sowie eine Aufzeichnung des Zusammenschnitts, welcher gestern im Sportaktuell von SRF.DRS gesendet worden ist.

 

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190308 Bericht Skinews.pdf
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Odermatt mit Podestpremiere - Noger 4. -
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Einfach sprachlos!!!!

Das hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht für möglich gehalten. 4. Rang in meinem 

5. Weltcuprennen, und das auf einem sehr anspruchsvollen Hang. Ich freue mich wahnsinnig  und denke an alle und danke allen, die mir das ermöglicht haben. Weiteres folgt…

EC RSL Hinterstoder

Der zweitletzte EC Riesenslalom in Hinterstoder hatte es in sich und zeigte es mit seiner ganzen Kraft, 

dass Skifahren eine Outdoor-Sportart ist. So wurde im 2. Lauf das Klassement auf den Kopf gestellt, und von den 10 Erstplatzierten im 1. Lauf konnten nur der Erstplatzierte B. Neteland und ich den Rang aus dem 1. Lauf halten, alle anderen verloren zum Teil bis zu 15 Plätze und der im 1. Lauf 30. Klassierte fuhr auf den 3. Platz, der 25. auf den 2. Rang usw. Ich kann trotzdem auf meine Leistung stolz sein, aber musste mich auch ein wenig ärgern, weil ich nur 31/100 hinter Rang 3 liege und nach der Zwischenzeit im 2. Lauf noch vor dem nachmaligen Sieger. Die Ausgangslage im Kampf um den 3. Platz in der EC Disziplinenwertung hat sich leicht gebessert, ist doch der Punkterückstand etwas kleiner geworden. Am Montag gilt es dann im finalen Rennen in Kranjiska Gora ernst. 

 

Die Teilnahme an Weltcuprennen könnte langsam zur Routine werden. Morgen Samstag freue ich mich auf den Start zu meinem 5. Weltcuprennen. Der Start des 1. Laufes ist um 09.30 Uhr, der 2. Lauf um 12.30. Vielen Dank jetzt schon fürs Daumen drücken.

Rückschlag im Kampf um Platz 3

 

Am gestrigen Europacuprennen erlitt ich einen kleinen Dämpfer im Kampf um einen Fix-Platz im Weltcup. Dabei war aber auch eine gehörige Portion Pech im Spiel. Im 1. Lauf, nach 2. bester Zwischenzeit riss ich in voller Fahrt eine Torstange aus, dabei verletzte ich mich am Unterarm und es trug mir auch sonst noch ziemliche blaue Flecken ein. Dennoch schaffte ich den 4. Rang mit knapp einer halben Sekunde Rückstand. Meine Physio-Therapeutin tat während der Mittagspause alles, um die Schmerzen wegzukriegen, sie behinderten mich im 2. Lauf aber stark, beim Start konnte ich praktisch nur «einarmig» abstossen und bei den Rechtsschwüngen war an ein Herangehen an die Torstangen nicht zu denken. Trotzdem schaffte ich noch den 8. Gesamtrang, was schon noch für meine gute Form spricht. Die Röntgenaufnahmen brachten keinen Aufschluss über die Art der Verletzung, aber ich hoffe schon, dass es nichts Schwerwiegendes ist.

EC Oberjoch

Am Donnerstag, 28.2.19 findet in Oberjoch der drittletzte EC-Riesenslalom dieser Saison statt. Ich hoffe, dass ich meinen 20. Platz von Bansko mit einem Top-Resultat bestätigen kann, Das Rennen ist im Liveticker zu verfolgen (Start 1. Lauf: 09.30 Uhr, Start 2. Lauf: 12.30 Uhr). http://live.fis-ski.com/lv-al0047.htm#/

 

Herzlichen Dank an dieser Stelle für die vielen Reaktionen auf mein Weltcuprennen vom letzten Sonntag.

Bansko war eine Reise wert ;-)

Das heutige Rennen in Bansko war keine Zitterpartie. Mit dem 23. Rang im ersten Lauf habe ich meine Erwartungen und Hoffnungen übertroffen. Angefühlt hatte sich mein Lauf nicht zwingend gut, die Verhältnisse waren schwierig, und kaum jemandem gelang mit den höheren Nummern die Qualifikation für den 2. Lauf. Umso besser fühlte es sich natürlich an, als ich im Ziel die Zahl 23 aufleuchten  sah. Der 2.Lauf war ok., einige Wellen etwas zu spät, aber mit meiner Zeit bewegte ich mich mitten in den Cracks. So bin ich mit dem 20. Rang und meinem 2. Weltcupergebnis sehr zufrieden. Der Weg nach Bansko war für meine Anhänger natürlich zu weit, aber ich spürte trotzdem eine starke Unterstützung aus meiner Heimat.

 

Am Donnerstag geht es weiter im Europacup mit einem Riesenslalom in Oberjoch GER.

Aufgebot für Bansko

Nachdem ich am letzten Wochenende mit eher mässigem Erfolg an zwei FIS-Riesenslaloms in Oberjoch teilgenommen habe, trainierte ich diese Woche zwei Tage auf der Reiteralm. Ich spüre, dass das gute Gefühl vom Dezember und Januar wieder langsam zurückkommt und ich für die nächsten Rennen gut aufgestellt bin. Nach wie vor nicht selbstverständlich ist meine Teilnahme an Weltcuprennen. Deshalb freue ich mich natürlich, dass ich auch für Bansko in Bulgarien im Aufgebot bin. Ich brauche Erfahrungen auf diesem Niveau, um weiterzukommen. Nachher steht dann wieder der Europacup im Fokus mit einem Riesenslalom in Oberjoch vom 28.02.2019 sowie am 07.03.2019 in Hinterstoder. Das Finalrennen findet dann am 11. März in Kranjska Gora statt.

Hauptprobe für Europacuprennen vom 1.3.2019 in Oberjoch

 

An diesem Wochenende finden in Oberjoch GER zwei FIS-Rennen statt. Ich benutze die Gelegenheit

einerseits als rennmässiges Training, andererseits aber auch im Fokus auf das EC Rennen. Bisher habe ich mich in Oberjoch immer gut gefühlt, vor drei Jahren erreichte ich hier erstmals unter 10.00 FIS-Punkte.

 

Nächste Woche sind vier Rennen in San Bernadino und in Splügen, wobei noch offen ist, an welchen 

ich starten werde. Auf jeden Fall hat mir das Slalomtraining in Kühtai gutgetan und bin deshalb sehr

optimistisch eingestellt.

Rutschpartie bis zur Absage...

 

Wohlgelaunt, aber vorsichtig fuhr heute eine Gruppe (auch kleiner) Fans nach Garmisch, oder zumindest sie wollten es. Ca. in der Mitte des Weges kam dann das SMS: Rennen abgesagt. Zufällig gleich bei einer Raststätte. So konnten zwar keine Weltcuppunkte gefeiert werden, aber zumindest das (halbe) Ende der Rutschpartie…. Die Erleichterung scheint einigen ins Gesicht geschrieben zu

sein.

 

Die nächsten Tage werde ich mich auf das Slalomtraining konzentrieren, ich bin sicher, dass mir diese Abwechslung guttut. Nachher stehen einige FIS-Rennen in Deutschland (Oberjoch) und in der Schweiz (Splügen, San Bernadino) auf dem Programm.  

Zweitbestes Europacupresultat

Wechselbad der Gefühle – trotz zweitbestem Europacupresultat

 

Mit dem 5. Platz im 2. Rennen konnte ich mich gegenüber dem Rennen von gestern erheblich steigern. Im 1. Lauf bei etwas eisigeren Verhältnissen fühlte ich mich sehr wohl, der 2. Platz liess dann auch auf mein 2. Europacup-Podest hoffen. Im 2. Lauf unterlief mir im oberen Teil ein zeitraubender Fehler (nur 28. Abschnittszeit!), im unteren Teil konnte ich den Schaden in Grenzen halten, das Podest war aber weg, wenn auch nur knapp. Alles in allem darf ich aber mit dem heutigen Tag zufrieden sein, in den verbleibenden 2 oder 3 Europacup-Rennen (ev. wird das abgesagte Rennen von Reiteralm nachgeholt) gilt es jetzt, den 3. Platz im Disziplinen-Klassement zu verteidigen. 

 

Das Augenmerk liegt jetzt aber auf dem Weltcup-Riesenslalom von Garmisch Patenkirchen vom

Sonntag, 3. Februar 2019. 

 

Rückschlag in Courchevel

 

Mit einigen Erwartungen bin ich in das heutige Rennen gestartet.  Ich bin aber mit den wechselnden Pisten-Verhältnissen nicht wirklich zurecht gekommen. Vor allem im flachen Startteil habe ich bereits viel Zeit liegen gelassen, der eisige Steilhang ging eigentlich recht ordentlich, und im Schlussteil fehlte mir dann halt auch noch irgendetwas. Es stimmte einfach nicht zusammen, obwohl ich mich gut in Form fühle und ich mir deshalb mehr wie den 13. Rang erhofft hatte.

 

Das Rennen vom Donnerstag wird wiederum im Livestreaming auf http://www.skionline.ski/livestream/ gezeigt.

Europacupriesenslalom Courchevel

Die beiden Europacupriesenslaloms werden in einem Live-Stream auf untenstehendem Link ab 09.30 Uhr übertragen:

 

http://www.skionline.ski/livestream-europacup-riesenslalom-herren-courchevel/

Zweitbestes EC Ergebnis

Die Norweger Armada war auch heute nicht zu schlagen. Nach dem 1. Lauf als fünfter noch in Tuchfühlung mit dem Podest, verlor ich im 2. Lauf aber nochmals einen Rang. Immerhin ist der sechste Rang meine zweitbeste Europacupklassierung, und das im Wissen, dass ich doch noch einige Reserven hatte. Im Moment bin ich im Riesenslalom-Europacup auf dem  3. Rang. Am Schluss der Saison würde mir diese Platzierung einen Startplatz im Weltcup garantieren!

 

Jetzt  bin ich froh, bis Sonntag aktiv zu regenerieren. Nachher geht’s nach Frankreich (ev. Zwischenhalt in Veysonnaz fürs Training) für die nächsten zwei Europacuprennen. Diese werden in Courchevel abgehalten.

Kein Rennen auf der Reiteralm

 

Eigentlich war es absehbar. Das Rennen auf der Reitersalm ist abgesagt worden infolge den

immensen Neuschneemengen. Auf jeden Fall brauche ich noch eine Weile, bis mein Auto

freigeschaufelt ist – Krafttraining pur! 

 

Artikel in der Neuen Züricher Zeitung vom 12.1.2019

 

Ein ausgezeichneter Artikel mit dem Titel «Wann ist es zu spät?» ist in der NZZ vom 12.1.2019 erschienen. Lohnenswert zum Lesen!

 

Nächstes EC-Rennen am 17.1.2019 in Kronplatz ITA.

 

Letzter Tag I believe in you!

 

Der Erfolg auf der Crowdfunding Plattform freut mich wahnsinnig. Heute läuft die

Frist ab und ich habe das Ziel weit übertroffen. Herzlichen Dank.

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Artikel NZZ 12.01.2018.pdf
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Grossartige Stimmung am Chuenisbärgli

Dass es knapp werden wird mit der Quali für den 2. Lauf, dachte ich schon beim Aufleuchten des 26. Ranges. Ein Fehler nach der 2. Zwischenzeit und etwas weg von der Ideallinie im Zielhang –  ich weiss, wo ich die entscheidenden 2/100 liegengelassen habe. Bis zur 2. Zwischenzeit war es sicher ein sehr guter Lauf, nachher fuhr ich etwas zu verhalten. Das Publikum, meine angereisten Fans, es war ein einmaliges Erlebnis. Trotz der Enttäuschung ob des knappen Ausscheidens;  es gilt, sofort nach vorne zu schauen und mich auf die nächsten Europacup-Rennen zu konzentrieren – am Montag auf der Reiteralm, am Donnerstag in Kronplatz ITA. 

 

Das Fernsehen blendete relativ früh aus, auf RTS 2 (Radio Tele Suisse Romande) ist mein Lauf aber zu sehen.

 

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Interview

Gestern und heute sind auf dem Radiokanal «DRS Regionaljournal Ostschweiz» sowie auf dem Fernsender «Tele Ostschweiz TVO» je ein Interview ausgestrahlt worden. Untenstehend die Datei zum Zuhören resp. der Link zum Zuschauen:

 

http://www.tvo-online.ch/  (ab 18.00 Uhr 9.1.2018 nach den Nachrichten auf live)

 

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2019-01-08 Noger Cédric (Ski) Regionaljo
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Countdown für Adelboden

Die Feiertage habe ich genutzt, um ein wenig runter zu fahren, jetzt heisst es aber volle Konzentration für den Weltcup-Riesenslalom vom nächsten Samstag. Im Moment trainiere ich in Toblach im Südtirol, nachher vermutlich noch auf der Reitersalm, wo dann nach Adelboden das nächste Europacuprennen ansteht.

 

Für das WC-Rennen in Adelboden freue ich mich natürlich über jede Unterstützung, am liebsten natürlich vor Ort 😊.

 

Mit dem ÖV wäre es gut möglich, am Renntag anzureisen und wieder nach Hause zu kommen.

 

Wil ab 05.03 / Frutigen an 07.55

Wil ab 05.33 / Frutigen an 08.18

 

Shuttle-Bus ab Frutigen

Mein Individualsponsor Swisscom hat mir kurzfristig zwei VIP Tickets für den Weltcup-Riesenslalom vom nächsten Samstag zur Verfügung gestellt. Diese werden ausgelost. Damit Du an der Auslosung teilnehmen kannst, musst Du auf mein Instagram-Account gehen (bis am 7.1.2018). Viel Glück!

Einfach unglaublich!!

Gut 24 Stunden Zeit habe ich gebraucht, um die vergangenen Tage zu verarbeiten und etwas niederzuschreiben. Um 11.30 Uhr am Renntag war ich noch bemüht, zu erklären, dass der 31. Rang ja eigentlich über den Erwartungen gelegen ist,dass ich es im unteren Teil versiebt habe und oben noch voll bei den Leuten war. Und plötzlich waren diese Erklärungen Nebensache. Denn durch die Disqualifikation von Marco Odermatt rutschte ich einen Rang nach vorne – und 1/100 vor dem Nächstplatzierten - , und anstatt nach Hause zu gehen ging‘s rauf zum Start.  Das macht ja aber vermutlich genau den Reiz des Skisportes aus: Es braucht unheimlich viel, bis man einmal in der Nähe der Spitze ist, und dann können kleinste Nuancen entscheiden, ob der Weg weitergeht oder ob es weitere Anläufe von unten her braucht. Ich freue mich riesig, dass ich bereits beim 2. Weltcup- rennen gepunktet habe, und es ist ein wirklich gutes Gefühl. Allzu viel Zeit zum Geniessen habe ich aber nicht, jetzt ein wenig runterfahren, und dann geht’s bereits weiter im neuen Jahr. Gerade im Januar stehen viele wichtige Rennen an, und ich hoffe natürlich, dass ich nun im Weltcup und insbesondere in Adelboden weitere Chancen erhalte.

 

Ich wünsche allen eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr und freue mich natürlich, wenn Ihr den weiteren Verlauf meiner Skikarriere weiterhin so interessiert verfolgt.

 

Verchnorztes Rennen

 

Es gibt Tage, da passt alles zusammen, so wie gestern, und dann gibt es eben die anderen Tage, da chnorzt es. Heute zog ich wieder einmal einen solchen Tag ein. Irgendwie ging über Nacht die materielle Abstimmung verloren, und ich kam mit den Verhältnissen in gewissen Passagen nicht zurecht. Dass ich doch noch punktete, spricht aber eher für meine Form wie dagegen. Auch positiv ist die Tatsache, dass ich momentan auf dem 4. Platz in der Europacupzwischenwertung Riesenslalom

stehe. 

 

2. Weltcupeinsatz

 

So fahre ich zuversichtlich nach Saalbach, wo ich morgen zu meinem zweiten Weltcupeinsatz 

kommen werde. Ich werde alles daran setzen, positiv ins Rennen zu gehen und meine Chance zu packen.

 

https://www.skinews.ch/weltcup/2018/pendler-saalbach-aufgebot/

 

yes - yes - yes

 

1. Europacupsieg nach Hause gebracht

 

Heute hat es einfach gepasst. Trotz einem ziemlich heftigen Sturz beim Einfahren gelang mir im 1. Lauf die Bestzeit. Auch für den 2. Lauf richtete mich unsere Physiotherapeutin wieder her und so konnte ich wieder Vollgas geben. Nachdem ich im oberen Teil noch einen Fehler verzeichnete, gelang mir der Steilhang und die Schlusspassage bis ins Ziel perfekt. Dieser Sieg tut mir sehr gut und gibt mir für den weiteren Verlauf der Saison viel Mumm und Kraft.

Weltcup-Debüt auf der Gran Risa in Alta Badia

 

Zufrieden oder nicht – die Nichtqualifikation für den zweiten Lauf lässt wohl eher auf zweites schliessen. Mit einer etwas angriffigeren Fahrweise hätte es wohl gereicht für die ersten Weltcuppunkte. Trotzdem lässt die stabile Fahrt aber doch hoffen, das ich auf dem richtigen Weg bin. Das erstmalige Rennerlebnis auf diesem Niveau war für mich eindrücklich und abgefallen bin ich nicht. Nun stehen weitere wichtige Rennen an und ich hoffe, das nötige Selbstvertrauen in diese mitzunehmen.

 

Mit untenstehendem Link kann meine Fahrt bei ca. 1:11:45 auf der Zeitleiste angeschaut werden (Übertragung auf SRF2 vom Sonntag, 16.12.2018)

 

https://www.srf.ch/sport/resultcenter/ski?eventId=661640

Definitives Weltcupdebüt

 

Morgen Sonntag ist es soweit. Mein 1. Weltcupstart wird Tatsache. Der Hang in Alta Badia hat es in sich, er gilt wohl zu Recht als einer der anspruchsvollsten überhaupt. Ich werde trotzdem Vollgas geben, und wichtig ist es, möglichst locker zu bleiben und von Beginn weg voll  an mich zu glauben. Der Start des 1. Laufes ist um 10.00 Uhr. Die Startnummer wird wohl zwischen 48 und 52 liegen. Drückt mir die Daumen, dann wird’s schon klappen.. 

 

Am Montag und Dienstag geht es Schlag auf Schlag weiter mit zwei Europacup-Riesenslaloms in Andalo IT.

Enge Sache...

 

Das Rennen heute war eine sehr enge Angelegenheit. Nach dem 1. Lauf lagen die ersten 30 nur knapp eine Sekunde auseinander, und im 2. Lauf blieb fast kein Stein auf dem andern. Ein Stein vermieste auch mir heute den Tag. Im ersten Lauf 6. mit knapp 0.2 Sekunden Rückstand, erwischte ich (resp. die Skikante) vor der Einfahrt in den Schlusshang einen Stein, so fehlte mir nachher der Grip und ich verlor entscheidend Zeit. Der 15. Platz kann mich definitiv nicht zufriedenstellen, zumal es bei der Zwischenzeit noch gut ausgesehen hat. Trotzdem, Kopf hoch und weiterkämpfen.

Saisonstart in Funäsdalen

 

„Kein Grund zum Jubeln, aber auch kein Grund zum Hadern“

 

Der Saisonstart verlief nicht gerade explosiv, obwohl die Startphase im 1. Lauf noch recht schnell war (7. beste Zwischenzeit), dann unterlief mir im zweiten Teil aber ein Fehler, das Resultat war der Rückfall auf den 24. Rang. Im 2. Lauf konnte ich die gute Startnummer ausnützen und verbesserte mich immerhin auf den 13. Platz, wobei sich wiederum im unteren Teil kleine Fehler einschlichen, welche es verhinderten, dass zumindest bei meiner

Zieldurchfahrt die Lämpchen grün aufleuchteten. Der 13. Rang bedeutet immerhin Egalisierung des zweitbesten Europacupresultats, also kein Fehlstart. Für das 2. Rennen gilt einfach, locker drauf los zu fahren, dann wird das Resultat schon stimmen.

You believe in me?

der letzte Schliff für den Erfolg…

An dem fehlt es hoffentlich nicht, wenn Du mein ibelieveinyou-Projekt unterstützt. Im untenstehenden Link reinschauen und weitersagen – Herzlichen Dank!  

04. und 05.12. Start in den Europacup

 

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase starte ich heute mit einigen Erwartungen in den Europacup. Die Rennen finden in Funäsdalen (Schweden) statt. Der erste Lauf beginnt um 10.00 Uhr (2. Lauf 13.00 Uhr) und ist im Liveticker mitzuverfolgen.

 

Am morgigen Tag findet zu gleichen Zeiten (10.00 Uhr und 13.00 Uhr) das 2. Rennen

statt.

 

http://live.fis-ski.com/lv-al0122.htm#/short

News aus dem hohen Norden

Bereits seit einer Woche sind wir im hohen Norden im Training und bereiten

uns auf die ersten Europacuprennen in diesem Winter vor. Die erste Woche

trainierten wir in Kabdalis. Diese Ortschaft liegt praktisch auf dem nördlichen

Polarkreis, das heisst im Winter Tag und Nacht Dunkelheit. Mit einer speziellen Lampe simuliere ich das Tageslicht, sonst würde mich die ungewohnt lange Dunkelheit ziemlich schlapp machen. Die Verhältnisse sind auch für den Norden im Moment wenig winterlich, wenigstens ist es im Verlaufe der Woche kälter geworden.

Dank Kunstschnee sind wir aber doch intensiv am Trainieren. Am Samstag dislozierten wir nach Funesdalen, wo dann am 4. und 5. Dezember 2018 zwei Riesenslaloms stattfinden. Obwohl ziemlich müde von der langen Fahrt, trainierten wir gestern bereits wieder, doch ich hätte es wohl lieber bleiben lassen. Im dritten Trainingslauf stürzte ich nach einem Innenskifehler und prallte mit dem Oberschenkel auf einen Eisbrocken. Eine ziemliche deftige Prellung wird mich hoffentlich nicht zu lange vom Trainieren abhalten, heute Montag und morgen Dienstag werde ich aber auf jeden Fall pausieren müssen. 

 

Weltcupdeput verschoben

Das Wetter hat nicht mitgespielt. Aufgrund einer nicht erwarteten Neuschneemenge, welche in der Nacht auf Sonntag gefallen ist, musste das Weltcuprennen in Sölden abgesagt werden. So mussten wir Rennfahrer, aber auch alle angereisten Fans wieder unverrichteter Dinge abreisen. Die Absage hat mich schon geplagt, ein Aufsteller waren aber die mit vielen Transparenten, Fahnen und extra für das Rennen angefertigten Cédric-Noger T-Shirts, Mützen und Stirnbändern angereisten Fans. Natürlich hoffe ich, dass mein Debut nur  aufgeschoben und nicht aufgehoben ist. Jetzt gilt es aber, die nächsten Wochen für intensives Training auf Kunstschnee und vereisten Pisten zu nutzen, um top vorbereitet den Saisonstart mit den Europacup-Rennen im hohen Norden (Schweden) anzugehen.

Weltcupdeput in Sölden

Jetzt ist es offiziell

 

Ich freue mich riesig, dass ich die Qualifikation für den Weltcup-Riesenslalom in Sölden vom 28.10.2018 geschafft habe. In einer internen Ausmachung unter dreien habe ich den Cut geschafft. Endlich! Die Nervosität vor der Entscheidung war gross, ja sogar riesengross, und doch hat es geklappt. Jetzt gilt es natürlich, möglichst optimal vorbereitet in das Rennen zu gehen. Nach drei Trainingstagen im Pitztal diese Woche werden wir nächste Woche in der Diavolezza noch den Feinschliff holen.

 

https://www.swiss-ski.ch/newsroom/news/schweizer-aufgebot-fuer-den-weltcupauftakt-bekannt/

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Diese 17 vertreten Swiss Ski in Sölden •
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Saas-Fee

Diese Woche trainieren wir in Saas-Fee. Natürlich darf da am Nachmittag ein Besuch bei den Murmeli nicht fehlen. :)

Training in Zermatt

Ich absolviere diese Woche schon das 3. Schneetraining der neuen Saison. Zurzeit trainieren wir bei guten Verhältnissen in Zermatt. Es fühlt sich gut an wieder auf Schnee zu sein.

Neuer Kopfsponsor mit Swisscom

Es freut mich, dass ich nächstes Jahr im Swisscom Snow Talent Team dabei sein darf. Gleichzeitig möchte ich mich hiermit bei meinem Gönner der letzten Jahre, Jörgen Kuhn (Hotel One66) für seine Unterstützung bedanken.

Bericht über meine Asienreisen auf skinews.ch

Seit gestern findet ihr einen aktuellen Bericht über meine Asienreisen (Japan, Korea, China) aus den vergangenen zwei Jahren auf der neuen Seite www.skinews.ch. Ein Abo lohnt sicht auf jeden Fall, da hier über Europacup und FIS Rennen berichtet wird.

Sommertraining

Mein Sommertraining läuft nach Plan. Nach vielen Kilometern am Velo starten nun die Kraftblöcke. Natürlich darf die Regenaration im Eiswasser nicht fehlen.

Intersport Baumann

Sport Baumann ist seit langer Zeit mein externer Ansprechpartner, wenn es um einen schnellen Schliff und anderen Materialfragen geht. Vielen Dank!

Neuer Partner mit MorgenStund

Ich starte perfekt in den Tag mit dem Frühstücksbrei MorgenStund von P. Jentschura. Vielen lieben Dank für die Unterstützung!

Wieder Selektion für das Swiss-Ski-B-Kader

....diesmal ohne Wenn und Aber…

 

Mit Erleichterung habe ich von der diskussionslosen Selektion für das Swiss-Ski-B-Kader Kenntnis genommen. Auch wenn ich meine persönlichen Zielsetzungen nicht ganz erreicht habe – 2 bis 3 Weltcupeinsätze; Top Twenty Platz Europacup Riesenslalom-Wertung darf ich doch ein wenig stolz sein auf die erneute Selektion. Mit meinem 50. Platz in der Riesenslalom-Weltrangliste habe ich die Selektionskriterien (Top 60 in einer Disziplinen Wertung der Weltrangliste) erfüllt. 14 Fahrer haben diese Schwelle nicht geschafft, das zeigt, dass es nicht selbstverständlich ist. Ich freue mich, dass ich meinen Traum weiterleben kann und werde alles daran setzen, dass dieser in Erfüllung geht.

 

Saisonschluss

Nach noch einigen Schneetrainings bei super Verhältnissen geht nun auch für mich die Saison 2017/18 zu Ende. In der nächsten Woche gehts für mich in die Ferien, wo ich mich erholen und wieder neue Energie für das Sommertraining tanken werde.

 

Hier gibt es noch einen Saisonrückblick.
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Saisonrückblick 2018.pdf
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Grosse Enttäuschung zum Saisonabschluss

Die Schweizer Meisterschaften im Riesenslalom sind aufgrund der warmen Witterung und des Föhnsturms abgesagt. Schade für meine gute Form, schade aber auch für viele Nachwuchsfahrer, welche damit eine wertvolle Vergleichsmöglichkeit mit der nationalen Spitze verpasst haben. Dass das Rennen ersatzlos gestrichen wird, sagt aber auch einiges aus über den Stellenwert, welche die Schweizermeisterschaften geniessen. Es wäre zu hoffen, wenn in Zukunft  gerade Meisterschaftsrennen, aber auch allgemein FIS- und Europacuprennen wieder die Akzeptanz erhalten, die sie verdienen. Eine Durchführung hätten aber auch meine fünf verwegenen Anhänger verdient, welche aber, bereits auf dem Brünig angekommen, nach meiner Mitteilung etwas frustriert den Rückweg nach Wil angetreten haben.

Dritter Platz an den Deutschen Meisterschaften in Oberjoch

 

Nach dem 1. Lauf noch in Führung liegend, konnte ich den 2. Lauf wieder nicht ins Ziel bringen. Ich rutschte auf dem Skischuh (Innenski!) aus und konnte mich nur noch  mit der Hand retten und einen Sturz vermeiden. Wiederum wird eine gute Leistung schlecht bezahlt. Der dritte Platz hinter Magnus Walch (AUT) und Fritz Dopfer (GER) lässt sich zwar sehen, aber angesichts des knapp verpassten Siegs ist halt doch ein grosser Frust mit dabei. 

 

Am nächsten Montag stehen die Schweizer Meisterschaften in Meiringen Hasliberg als letztes Rennen auf dem Programm, da möchte ich es noch einmal krachen  lassen!

 

Letzten Samstag nahm ich zur Abwechslung noch an zwei Regionalrennen (Teletop) in  Alt St. Johann teil. Es hat mir grossen Spass gemacht, mich wieder einmal mit meinen „alten“ Gegnern zu messen. Als Belohnung nahm ich zwei grosse Schoggiosterhasen mit nach Hause und in der Mannschaftswertung des Chäserrugg-Riesenslalom holten wir mit dem Skiclub Speer ebenfalls den begehrten Siegerpreis.

6. Platz an den Österreichischen Meisterschaften

 

Manuel Feller war ein Klasse für sich. Dahinter war es aber zwischen Rang 2 und Rang 6 eine knappe Angelegenheit, mit dem schlechteren Ende für mich. Trotzdem bin ich mit meiner Leistung auf dem sehr anspruchsvollen Hang zufrieden. Nach dem 1. Lauf lag sogar noch eine Medaille drin, im 2. Lauf fuhr ich dann aber eine Spur zu defensiv. Am Samstag starte ich wieder einmal in heimischem Gefilde am Teletop-Frühlings-Riesenslalom. Ich freue mich darauf.

Slowenischer Vizemeister

 

Am Start in Krvavec waren einige bekannte Namen, so zum Beispiel Zan Kranjec, immerhin die Nr. 6 im Riesenslalom-Weltcup, oder Philip Zubicic, die Nr. 21, oder Linus Strasser, ebenfalls bereits mit vielen Weltcupeinsätzen. Diese liess ich alle hinter mir, aber den Holländer Maarten Meiners hatte ich nicht auf meiner Rechnung, und der war heute zweimal schneller wie ich. Im 2. Lauf hätte ich es in der Hand gehabt, ihn noch zu überholen oder näher an ihn ranzukommen, aber ich verpatzte den 1. Teil und vergab somit die Chance, meine FIS-Punkte zu verbessern.  

 

Morgen stehen die österreichischen Meisterschaften im Riesenslalom auf dem Programm, und dass mich diese besonders motivieren, brauche ich wohl niemanden zu erzählen.

Ein Sieg und ein Dritter Platz!

 

In Schönried konnte ich meine momentan gute Form bestätigen. Gestern noch knapp hinter dem Sieger Dritter, gewann ich das heutige FIS-Rennen. Im ersten Lauf eine halbe Sekunde hinten, im 2. Lauf konnte ich das Rad noch herumdrehen. Die Abstände waren aber zu knapp, um meine FIS-Punkte zu verbessern.

 

Morgen geht es nach Kravec, wo ich an den slowenischen Meisterschaften meine gute Form bestätigen möchte.

Von Rang 29 auf Rang 14

 

Der 1. Lauf am Europacup-Final im Riesenslalom war ein Lauf zum Vergessen. Im oberen Teil summierten sich einige kleine Fehler, im unteren Teil gesellte sich dann noch ein gröberer Schnitzer dazu. Dass ich mich als 29. und 2.9 Sekunden Rückstand doch noch in den ersten dreissig halten konnte, hätte ich nicht gedacht. Die gute Startnummer nützte ich dann im 2. Lauf aus. Obwohl er sehr schnell gesteckt war, was ja mir ja nicht unbedingt entspricht, erzielte ich die 2.beste Laufzeit und verbesserte mich um 15 Ränge auf Platz 14. Ich hätte wohl viel dagegen gewettet, wenn man mir vor dem 2. Lauf gesagt hätte, dass ich am Schluss bester Schweizer sein sollte. Im Europacup-Riesenslalom-Klassement verbesserte ich mich so von Rang 29 auf Rang 26. Nicht unbedingt das, was ich mir als Ziel gesetzt habe, aber nach den vier Nullern in La Folgoria und St. Moritz konnte ich in den letzten zwei Rennen zumindest ein Zeichen setzen. Die nächsten vier Wochen werde ich jetzt gezielt einige Riesenslaloms bestreiten und hoffentlich noch meine FIS-Punkte etwas drücken.

Erstes Top Ten Resultat im Europacup

Endlich hat es geklappt. Ich habe die Top Ten im Europacup geknackt. Nachdem ich nach dem 1. Lauf auf dem 13. Platz gelegen bin, konnte ich mich im 2. Lauf noch um vier Ränge auf den 9. Platz verbessern. Obwohl der Hang in Berchtesgaden ziemlich anspruchsvoll ist, war es eine enge Sache, sowohl gegen vorne wie gegen hinten. 55/100 schneller, und ich wäre dritter, 64/100 langsamer und es hätte noch der 27. Platz herausgeschaut. So darf ich auch in Anbetracht meiner letzten Leistungen zufrieden sein. Am Mittwoch findet in Andorra der Europacup-Final statt, und dort werde ich alles geben, um meine Leistung von heute zu bestätigen.

Europacuprennen Berchtesgaden/Vorbereitung auf Reiteralm

Heute und am Freitag trainieren wir mit der Mannschaft auf der Reiteralm. Am Samstag ist dann der Riesenslalom in Berchtesgaden. Nach meinen doch enttäuschenden Resultaten in St. Moritz hoffe ich, dass es mir in Berchtesgaden besser läuft. Für die Qualifikation des Europacupfinals in Andorra brauche ich noch einige Punkte. Nach der Europacup-Finalwoche stehen noch verschiedene FIS-Rennen an, und zum Saison-Abschluss findet am Montag, 9. April 2018 in Meiringen-Hasliberg die Schweizer Meisterschaft im Riesenslalom statt. Mein Ziel ist es, in diesen Rennen meine FIS-Punkte nochmals zu verbessern.

Europacup St. Moritz

Eine grosse Enttäuschung brachten die beiden Europacuprennen in St. Moritz. Im ersten Lauf des ersten Rennen brachte mich erneut ein Innenschifehler um die Früchte meiner Anstrengungen. Bei einem Ausrutscher liess ich sehr viel Zeit liegen. Sowohl in der ersten wie in der dritten Abschnittszeit war ich voll bei den Leuten, aber eben, hätte, "wenn" und "aber" bringen keine Punkte. Sowohl im 2. Lauf und auch im 2. Rennen hatte ich zwar kein schlechtes Gefühl, aber die Zeiten stimmten bei weitem nicht. Dass es auch weit renommierteren Fahrern wie Roberto Nani gleich erging, ist ein schwacher Trost. Trotzdem stecke ich den Kopf nicht in den Sand und hoffe, mich in den nächsten Rennen rehabilitieren zu können.

2 x die Startnummer 13, 2 x out

 

Kein Glück war mir an den FIS Rennen in Oberjoch beschieden. Zwei Ausfälle nacheinander ist mir schon lange nicht mehr passiert. Das Setup für sehr eisige Verhältnisse stimmt immer noch nicht, und ich hoffe, diese Woche eine Lösung zu finden. Deshalb kann ich auch nicht an den Slaloms in Horn Schwende teilnehmen. Die Vorbereitung auf die Europacuprennen in St. Moritz vom 26. und 27. Februar stehen im Fokus.

FIS-Rennen in Meiringen

Aus den beiden FIS-Riesenslalomrennen in Meiringen-Hasliberg resultierten ein 2. Rang

im 1. Rennen und ein Ausfall im 1. Lauf des 2. Rennens. Der Rückstand von 0.06 Sekunden 

hat mich schon ein wenig geärgert, insbesondere ich mit einem Innenskifehler einiges an Zeit liegengelassen habe. Dabei habe ich wohl eine glatte „9“, d.h. den kleinsten Zuschlag für FIS-Rennen, verspielt. Trotzdem gibt mir dieses Rennen  Zuversicht für die nächsten Einsätze (Oberjoch 14. und 15. Februar 2018). Die Geschichte des 2. Rennens ist relativ schnell erzählt. Nach einem Innenskifehler rutschte ich auf dem Schuh aus und flog raus. Montag/Dienstag werde ich in Oberjoch GER trainieren und dort dann zwei weitere FIS-Rennen bestreiten.  

Out im 2. Rennen in Bruson

 

Nach einem Innenskifehler bin ich kurz vor dem Ziel des ersten Laufs ausgeschieden. Bis dahin habe ich ein gutes Gefühl gehabt. In den kommenden Tagen werde ich weiter trainieren und mich für die Europacuprennen Ende Februar in St. Moritz vorbereiten. Zwischendurch werde ich FIS-Rennen in Meiringen und Oberjoch bestreiten. Ob ich auch noch einige Slaloms anhängen werde, hängt davon ab, wie sich in den Riesenslalomtrainings die Abstimmung für mich im Moment noch problematischen Pistenverhältnissen entwickelt. Tatsache ist, dass ich bei „agressiven“ Schneeverhältnissen bei den Leuten, bei sehr harter Piste oder bei „Frühlingsverhältnissen“ bis jetzt nicht auf Touren gekommen bin. Ohne eine gewisse Anzahl „Trainings“-Slalomschwünge hat aber ein Start in den Slaloms im Moment keinen Sinn.

Kein Erfolg im Europacup - kurze Regenerierung

 

An den Europacuprennen in La Folgoria konnte ich keine Akzente setzen, somit war auch die Chance auf einen Start in Garmisch (Weltcup-Riesenslalom) vertan. In der Folge setzte ich 2 – 3 Tage auf freies Skifahren. Gestern und heute starte ich an einem FIS-Riesenslalom in Bruson VS. Das Rennen gestern wurde aber nach ca. 60 Fahrern infolge Nebels und ungenügenden Pistenverhältnissen abgebrochen. Bei Abbruch lag ich auf Rang 2. Heute folgt das 2. Rennen (Liveticker ab 09.45). Das Programm für die nächsten Tage ist noch ungewiss.

Zweites Rennen in Kirchberg AUT verhauen

 

Im 2. EC-Rennen in Kirchberg konnte ich nicht an meine vorherigen Leistungen anknüpfen. Dass trotzdem noch der 25. Rang herausschaute, und damit weitere sechs Europacuppunkte, ist aber trotzdem positiv zu werten. Das positivste aber war, dass von meinem 2. Lauf in einem Einspann ca. 5-10 Sekunden auf ORF zu sehen war.

 

Im Europacup-Riesenslalomklassement bin ich im Moment auf Rang 24, was mir eine gute Startposition in den nächsten EC-Rennen (Val d’Isere 23. und 24.1.2017) ermöglicht.

 

Auf der FIS-Weltrangliste bin ich als 52. so gut klassiert wir noch nie. Mit dieser Rangierung habe ich die Selektionskriterien für das B-Kader so gut wie erfüllt. Somit kann ich zumindest ohne diesen Druck zuversichtlich dem weiteren Verlauf der Saison entgegenblicken.

2. bestes Europacup-Resultat - starke Beteiligung

In Kirchberg AT egalisierte ich mein zweitbestes Resultat im Europacup, und dies bei einem Rennen, bei welchem das halbe Weltcupfeld anwesend war. 40 Fahrer, welche am letzten Wochenende in Adelboden starteten, waren auf der Startliste. Im ersten Lauf konnte ich mich als 28. gerade noch für die ersten 30 qualifizieren, in der Zwischenzeit nach ca. 45 Fahrsekunden, lag ich noch an 16. Stelle und nur 66 Hundertstel hinter der Bestzeit zurück. Dann verbockte ich die Einfahrt in den Steilhang und fand nicht mehr ins Rennen. So summierte sich dann der Rückstand auf über 2.2 Sekunden. Wenigstens sicherte ich mir damit eine gute Startposition für den 2. Lauf. Ich konnte diese ausnutzen und verbesserte mich mit 4. bester Laufzeit um 11 Ränge auf den 17. Platz. 

 

Zuversichtlich schaue ich nun auf das zweite Rennen von Morgen Montag und hoffe, zwei Läufe auf hohem Niveau ins Ziel zu bringen.

...und es hat sich doch gelohnt!

Nachdem ich nach dem ersten Rennen in Südkorea einen grossen Frust verarbeiten musste, ist mir heute so etwas wie ein Befreiungsschlag gelungen. Gestern im ersten Lauf noch mit einer halben Sekunde in Führung, versemmelte ich den zweiten Lauf im wahrsten Sinne des Wortes. Für mich unerklärlich, fuhr ich viel zu passiv, und vergab somit die Chance, meine FIS-Punkte nachhaltig zu verbessern. Heute spürte ich schon beim Einfahren, dass die Aggressivität stimmt, und konnte so im 1. Lauf wiederum Laufbestzeit aufstellen. Im 2. Lauf nutze ich dann die im Gegensatz zu gestern schwierigere Kurssetzung, den Abstand entscheidend auszubauen. Mit 6.7 FIS-Punkten erzielte ich mein bestes Resultat. Der jetzige Durschnitt von 8.4 FIS Punkten spült mich in der Weltrangliste unter die ersten 50 und würde mir in Weltcuprennen eine Startnummer zwischen 40 und 45 ermöglichen. Nun möchte ich diesen Schwung in die nächsten Europacuprennen mitnehmen und wer weiss, vielleicht kann ich mich dann für höhere Aufgaben empfehlen.

Vier Rennen - Drei Siege

Die Bilanz der letzten vier Rennen (lassen wir mal die wirklich nur trainingshalber gefahrenen Super-G aus ;) ), lässt sich sehen. Dazu benötigte es aber einen „kleinen“ Abstecher nach China. Die Rechnung ist zwar punktemässig nicht ganz aufgegangen, trotzdem darf ich mit den dort gezeigten Leistungen zufrieden sein. Der Sieg gestern in Veysonnaz hat mich sehr gefreut. Zweimal Laufbestzeit ist mir doch schon lange nicht mehr gelungen, und der Abstand zum Zweitplatzierten lässt sich sehen. Es zeigt mir, dass wenn die Abstimmung stimmt, ich heute auf jedem Gelände und auch bei weicheren Schneeverhältnissen dabei bin. Pech war einfach, dass einige Fahrer mit tiefen FIS-Punkten im 2. Lauf ausgeschieden oder nicht in die ersten zehn hineingefahren sind. So gab es halt statt einer „Neun“ eine „Elf“.  Die FIS-Punkte-Berechnung 

ist relativ kompliziert und hat definitiv nicht auf einem Bierteller Platz ;-)

 

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr benutze ich einerseits zur aktiven Regenerierung, aber auch zum Trainieren, insbesondere auf speziell vereisten Unterlagen. Die Slaloms in Sörenberg muss ich sausen lassen, da der Trainingsrückstand in dieser Disziplin einfach noch zu gross ist. Das Programm für die erste Januarhälfte steht noch nicht fest, Mitte Januar (14./15. Januar) finden in Kirchberg (bei Kitzbühl) die nächsten Europacup-Riesenslaloms statt.

 

Ich wünsche allen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

 

Cédric

Rückschlag im 2. EC Rennen

Im 2. Rennen in Trysil konnte ich meine Leistung nicht bringen. Daraus resultierte ein enttäuschender 36. Rang. Dieses Resultat bedarf einer genauen Analyse, stimmt es doch überhaupt nicht mit meinen Trainingsresultaten überein. Aber ich bleibe positiv und bin überzeugt, es in den nächsten Rennen wieder besser zu machen.

Erster EC Einsatz

Mein erster Europacupeinsatz ist mir nicht optimal, aber doch solide gelungen. Nachdem ich mir im ersten Lauf mit dem 11. Rang eine ansprechende Ausgangslage erarbeitete, fiel ich im 2. Lauf um 7 Ränge zurück. Die Abstände waren jedoch sehr knapp. 25/100 schneller und ich hätte mein Europacup-Bestresultat egalisiert. So ist es aber immer noch mein drittbestes. Die Topform ist noch nicht ganz da, aber mit den 13 Punkten sicherte ich mir für die nächsten EC-Rennen eine gute Startposition.

Saisonbeginn

Die beiden Riesenslaloms von gestern und heute fanden in Veysonnaz auf relativ flachem und einfachem Gelände statt. Nachdem ich gestern im 1. Lauf noch viel zu brav gefahren bin, konnte ich in den folgenden Läufen mit 2. bester und zweimal drittbester Laufzeit eine solide Leistung abliefern. Heute resultierte daraus der 1. Podestplatz der Saison. Damit ist mir ein zufriedenstellender Saisonstart gelungen. Morgen bestreite ich in Zinal „zur Abwechslung“ wieder einmal einen Super-G. Starten muss ich vermutlich mit einer dreistelligen Nummer, da ich schon über 5 Jahre kein Rennen mehr in dieser Disziplin bestritten habe. In den Trainings habe ich immerhin angedeutet, dass ich auch hier durchaus brauchbare Leistungen bringen kann.

Training in Zinal

Seit einer Woche trainieren wir in Zinal intensiv auf Kunstschnee. Dieses Training dient dem Formaufbau. Mit der Entwicklung bin ich zufrieden. Heute Donnerstag darf ich mit der Weltcupgruppe mittrainieren. Dies gibt mir wichtige Anhaltspunkte, wo ich zur Zeit stehe. Meine ersten Renneinsätze sind auf den 27. und 28.11.2017 in Veysonnaz geplant.

Konditest

Der Konditest in Zürich verlief für mich sehr zufriedenstellend. ich konnte in allen Bereichen meine persönliche Bestleitung erzielen. Dieses Ergebnis tut sehr gut und bestätigt mir mein konsequentes Training im Sommer.

Letzte Gletschertrainings

Langsam, aber sicher rückt der Saisonstart näher. Nach den letzten Trainingseinheiten auf dem Gletscher werden wir demnächst auf Kunstschnee trainieren können. Damit holen wir den letzten Schliff für den Saisonstart. Nachdem ich mir diesen Sommer erstmals seit langem wieder die Super-G Skis anschnallte, werde ich mich zumindest in den Saisonstartrennen auch wieder in dieser Disziplin versuchen. Nich, dass ich mir da grosse Chancen ausrechne. Es geht vielmehr darum, das Tempogefühl noch mehr auszureizen. Technisch fühle ich mich auf einem guten Stand, und ich bin gespannt, was die ersten Rennen bringen werden. Wichtig ist es, auf die Europacuprennen in Norwegen zu 100% bereit zu sein.

Jass Event vom 29.09.2017

Danke vielmol an alle Teilnehmer!!!!!

Erfolgreicher Sponsoring-Jass-Event

Am letzten Freitag nahmen fast 50 Jasser am Sponsoring Jass Event im Mattschulhaus in Wil teil. In vier Runden ermittelten sie den grossen Tagessieger. Guido Wick schwang obenauf. Ein Höhepunkt des Abends war der halbstündige Auftritt von Marco „Büxi“ Büchel. Mit grossem Witz liess er uns teilhaben an den knorzigen Beginn seiner Karriere, seinen Flausen im jugendlichen Alter, seinem gewachsenen hochprofessionellen Ehrgeiz und Willen, seiner Freude am Sport, seinen grossen Erfolgen (u.a. Vize-Riesenslalom-Weltmeister in Vail 1999) und seiner letzten grossen Triumph, dem 3. Platz in der Lauberhornabfahrt in Wengen 2010. Ich danke allen Teilnehmern, allen Preisspendern, Richard Fischbacher für seine gekonnte Moderation und natürlich Marco Büchel für das grossartige Referat.  Ein ausführlicher Bericht sowie eine Diashow folgen.

Training in Saas Fee

Diese Tage trainieren wir Super G und RS in Saas Fee. Durch den starken Wind gestern verloren wir leider einen Trainingstag. Die Pistenverhältnisse sind winterlich und gut. So hoffen wir auf gutes Wetter und keinen Wind in den nächsten Tagen um noch einige Trainingsläufe absolvieren zu können.

Sponserjassen

Ich freue mich riesig, dass mein ehemaliger Arbeitgeber ein Jahresabo "Kombi" (im Wert von 900,- Fr.) als Preis für mein Jassevent gesponsert hat.

 

Vielen herzlichen Dank!

Saas Fee

Nach 2 Wochen Konditraining und einigen harten Trainings in der Kraftarena gehts für mich heute wieder für 5 Tage nach Saas Fee.

Super-G Training in Zermatt

Diese Woche habe ich in Zermatt zum ersten mal die Super-G Skier angeschnallt. Überraschend gut fühlten sich die ersten Meter damit an ;-)

2. Schneetraining

Da es in der Nacht immer gut abgekühlt hat, konnten wir trotz hohen Temperaturen am Tag auf super Pisten in Zermatt trainieren. Nach einer sehr kurzen Schneepause geht es am Samstag nochmal für 6 Tage nach Zermatt.

1. Schneetraining

Die Skisaison 2017/18 hat für mich diese Woche mit dem ersten Schneetraining in der neuen Gruppe in Saas Fee begonnen. Zu Beginn stand das Freifahren am Programm, um wieder das Gefühl für den Ski und Schnee zu bekommen. Ich fühle mich sehr wohl am Schnee sowie auch in der neuen Gruppe. Das Wetter ist leider nicht so gut, aber fürs Freifahren reicht es aus.

Sommertraining

Das Sommertraining ist in vollem Gange. Momentan verbringe ich viel Zeit auf dem Rad und mit dem Rumpftraining. Da natürlich die Abwechslung im Training nicht fehlen darf, suche ich immer wieder andere Herausforderungen. Diese Woche ging es für mich zum Klettern. Neben dem Training darf auch die Regeneration nicht zu kurz kommen - es gibt nichts besseres als ein kurzes Bad im kalten Gebirgsbach. ;))

Start zum Sommertraining

Nach einem erholsamen Urlaub bin ich wieder voll motiviert ins Sommertraining gestartet. Zu Beginn  stand der übliche Leistungstest am Programm mit dem ich auch ganz zufrieden war. In den kommenden Wochen sollte ich die Basis legen für meine Ausdauer und den Rumpf.

Selektion geschafft!

Die erhoffte Selektion für das B-Kader ist geschafft. Obwohl ich die Selektionskriterien knapp verfehlt habe (je nach Berechnungsmethodik), bin ich wieder für das Swiss-Ski B-Kader nominiert worden. Dies sicher dank meinen konstant guten Resultaten im Riesenslalom, gewürdigt wurde auch, dass ich während der ganzen Saison nicht wirklich vom Wettkampfglück begünstigt war, verfehlte ich zum Beispiel im Europacup vielfach nur sehr knapp die Top 30 im 1. Lauf. Diese Selektion gibt mir eine gewisse Planungssicherheit und ich gehe topmotiviert in die Sommer“pause“.

 

Anbei findet ihr meinen persönlichen Rückblick auf die Saison 16/17.

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Wiederum gute Leistung

Beim zweitletzten Rennen der Saison gelang mir wiederum der Sprung aufs Stockerl. Mit meinem
elften Podestrang habe ich hoffentlich weiter Goodwill gesammelt für die Selektion ins B-Kader. Die ist zwar immer noch unsicher, da ich nach wie vor knapp in oder neben den Kriterien liege, trotzdem
hoffe ich, dass ich diese schaffen werde. Morgen schliesse ich die Saison ab, aber in die Ferien gehe ich noch nicht. Zuerst werde ich jetzt ausgedehnt die neuen Skier testen und mich an die kürzeren Radien gewöhnen. Nachher werde ich kurz durchschnaufen, um dann wieder voll motiviert Kondition büffeln.

Knapp vorbei am "Glück"

Es war eine ganz enge Entscheidung im Riesenslalom an den Schweizer Meisterschaften in Davos. Umso mehr ärgert mich mein Fehler im ersten Lauf kurz vor dem Ziel. Aber eben, was nützt „was wäre wenn“? Nichts! 13/100 an der Bronce vorbei, 39/100 am Meistertitel und Sieg, und am Schluss bleibt nur der 10. Rang im Rennen und der sechste Rang in der Schweizer Meisterschaft. Die Gewissheit, inmitten der Weltcupfahrer voll dabei zu sein, von dem kann ich mir leider nichts kaufen. Es bleiben noch zwei Riesenslaloms, meine gute Form stimmt mich nach wie vor zuversichtlich. Nachher ist Saisonschluss, und die Weichen für die neue Saison müssen dann definitiv gestellt
werden.

Ohne Ertrag...

Der Abstecher an die slowenische Grenze war leider ohne Ertrag. Das erste Rennen konnte ich gar
nicht bestreiten, da mich eine Magen/Darm-Geschichte plagte, und im 2. Rennen stürzte ich nach einer mindestens gefühlsmässig guten Fahrt kurz vor dem Ziel.
 
Nichtsdestotrotz fahre ich in guter Stimmung nach Davos zu den Schweizer Meisterschaften. Der
Riesenslalom von morgen und die Erinnerung an den Gewinn der Broncemedaille vor vier Jahren ist für mich nochmal eine grosse Motivation, an gleicher Stelle nochmals etwas ähnliches zu tun.

10. Podestplatz der Saison - aber keine Punkte

Ein kleines Jubiläum am heutigen Tag in Foppola ITA : 10. Podestplatz der Saison. Für ein zählendes Resultat hätte ich aber gewinnen müssen. Nach dem 1. Lauf lag ich noch auf dem 2. Platz in Tuchfühlung auf den Italiener Andrea Ballerin. Ein Innenskifehler kostete mich im 2. Lauf einiges an Zeit, sodass es wieder nichts geworden ist mit einer Punkteverbesserung. Mit der Leistung darf ich aber soweit zufrieden sein, und ich kann zuversichtlich in die letzten fünf Rennen der Saison schauen. Morgen Sonntag bestreite ich noch einen Slalom, nach meinen letzten Leistungen in dieser Disziplin gehe ich da ziemlich unbeschwert ran..….

Rennabsage in Elm

Das heutige Rennen in Elm wurde aufgrund anhaltendem dichten Nebel abgesagt. Von Elm gehen wir direkt in die Lenzerheide, wo am Dienstag und Mittwoch zwei Slaloms stattfinden. Donnerstag und Freitag bestreite ich voraussichtlich zwei Rennen in Malbun (2 x Slalom), nachher hoffe ich noch auf zwei Einsätze (FIS-Riesenslalom) in Italien. Mit den Schweizer Meisterschaften in Davos vom 08. bis 09. April wird dann die Saison wohl abgeschlossen sein.

2-3 kleine Fehler machten den Unterschied

Beim heutigen FIS-Riesenslalom in Elm fuhr ich bei sehr milden, aber windigen Verhältnissen zwei solide Läufe. Insbesondere der 2. Lauf, welcher viel stärker drehte wie der erste, lag mir sehr gut. Im letzten Renndrittel drückte ich aber in einer Rechtskurve zu stark rein, und schon rutschte ich auf dem Innenski weg und überdrehte leicht. Auf dem relativ kurzen Lauf mochte es solche Fehler nicht leiden, der 3. Platz gegen die mit Ausnahme der Weltcupfahrer praktisch vollständig anwesenden Schweizer Konkurrenz ist aber doch positiv einzustufen. Die Piste hielt erstaunlich gut, was bei den vorhandenen Verhältnissen nicht selbstverständlich war, deshalb mein Kompliment an die Veranstalter.

Klatsche in Niederösterreich

 

Es gibt Rennen, da weiss man nicht, wieso man schnell ist und es gibt Rennen, da weiss man aber auch nicht wieso die Zeit nicht stimmt. Heute war wieder einmal so ein Tag auf die verkehrte Seite. Im ersten Lauf fühlte ich mich gar nicht so schlecht und dann dieser Rückstand und langsamer als Fahrer, die ich den ganzen Winter auf Distanz halten konnte. Im 2. Lauf wollte ich angreifen, da ging aber gar nichts mehr. So heisst es, wegstecken und Blick nach vorne. Am Samstag und Sonntag stehen zwei Rennen in Elm GL auf dem Programm, das gibt mir die Chance zur Rehabilitierung!

8. Podestplatz der Saison/gute Leistung, schlechter Lohn

Heute war am Götschen ganz im Süden von Bayern Grosskampftag, denn es standen zwei Riesenslaloms auf dem Programm. Während ich das erste Rennen noch „verschlafen“ hatte, fand ich mich im 2. Rennen besser zurecht, fuhr eine direkte und agressive Linie und konnte trotz einer sehr schnellen und den Speed Fahrer entgegenkommenden Kurssetzung mithalten. Der 2. Platz und nur 12/100 Rückstand auf meinen Teamkollengen S. Rogentin freuen mich, auch wenn ich mit 12.5 FIS-Punkten schlecht belohnt worden bin für eine sehr gute Leistung. 
 
Der Riesenslalom an den Österreichischen Meisterschaften wurde um einen Tag verschoben, so kann ich mich morgen von der langen Anfahrt (Göstling, Niederösterreich) erholen und am Donnerstag volle Pulle angreifen. Übrigens, die Fahrt war ewig, ich wusste gar nicht, das Österreich so weitläufig ist.. J.

Kein Erfolgserlebnis beim Europacup-Final

Das heutige Rennen hat mir nicht das erhoffte Resultat gebracht. Im ersten Lauf kam ich mit den Verhältnissen überhaupt nicht zurecht, und so handelte ich mir einen grossen Rückstand ein. Der 2. Lauf war ansatzweise etwas besser, aber ich konnte mich trotz guter Nummer nicht entsprechend in Szene setzen. So blieb mir der 25. Rang, der mir noch magere 5 EC-Punkte einbrachte. In der Riesenslalom-EC-Wertung belege ich mit 54 Punkten den 33. Rang. Das sieht nicht sehr spektakulär aus, für die nächste Saison bedeutet es immerhin, dass ich in den ersten EC-Rennen der neuen Saison von einer guten Nummer profitieren könnte.
 
Nächste Woche geht es weiter mit 2 FIS-Riesenslaloms am Dienstag in Göetschen GER, und am Mittwoch fordern wir an den Österreichischen Meisterschaften die Österreicher zum Duell heraus.  Am Samstag und Sonntag werde ich die zwei FIS-Riesenslaloms in Elm GL bestreiten. Über einen Fan-Support würde ich mich natürlich freuen.

Erfreulicher Schlusspunkt meines Asien-Reisli

Nachdem mir die Rennen in Japan nicht wirklich geglückt sind, und ich im gestrigen Rennen hier in Yongyong auf dumme Art und Weise ausgeschieden bin, lastete heute ziemlicher Druck auf mir. Dies spürte ich im ersten Lauf und insbesondere im Steilhang fuhr ich sehr zurückhaltend. Umso besser gelang mir aber der 2. Lauf, und ich konnte einen beträchtlichen Abstand zwischen mir und meinen Konkurrenten legen. Der Lohn dafür war gleich zweifach: Koreanischer Meister J und was sicher wichtiger ist, wertvolle FIS-Punkte. Dies war ja auch das Ziel meiner Japan/Südkorea-Reise. Heute Nacht fliege ich mit diesem Sieg im Gepäck wieder nach Hause und hoffe, dass ich am Samstag auch am Europacupfinal Innichen in Südtirol ein Zeichen setzen kann.

Weiter nach Yongpyong in Südkorea

Heute fliegen wir von Sapporo nach Yongpyong. Dort finden am Montag und Dienstag auf der Piste, wo nächstes Jahr die olympischen Skiwettkämpfe durchgeführt werden, zwei Riesenslaloms statt. Am Mittwoch fliege ich wieder nach Hause. Am Samstag folgt dann der EC Final in Innichen San Candido ITA.  

Pech in Japan

Der Abstecher ins Land der aufgehenden Sonne steht nicht wirklich unter einem glücklichen Stern. Das erste Rennen in Sapporo musste witterungsbedingt abgesagt werden. Im 2. Rennen fand ich im 1. Lauf die schnelle Spur nicht und musste mit einer grossen Hypothek in den 2. Lauf starten. Die drittbeste Zeit reichte dann noch zum 4. Rang. Auch im Riesenslalom in Engaru verschlief ich den 1. Lauf, im 2. Lauf konnte ich wenigstens noch den Podestplatz sichern, die Hoffnung auf die Verbesserung meiner FIS-Punkte musste ich aber begraben.
 
Heute war das Rennen, ein Slalom, für mich nur noch nebensächlich. Vor dem Start wurde ich nämlich von einem Wasserkanister, welche eine unvorsichtige Pistenhelferin losliess, in vollem Tempo am Rücken getroffen. Der Schock sass tief, nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ich mich zufällig gebückt hätte und im Genick oder am Kopf getroffen wurde. Die Schmerzen sind etwas abgeklungen, und ich hoffe, morgen wieder fit an den Start gehen zu können. Dem Veranstalter war der Zwischenfall sehr peinlich, und als kleine Gegenleistung haben sie meine Hotelkosten hier in Engaru übernommen.

"Abstecher nach Japan"

Relativ kurzfristig reise ich dank der äusserst grosszügigen Unterstützung meines Individualsponsors
Hotel ONE66, Jörgen Kuhn, nach Japan. Im Rahmen des Far East Cups (pendent zu Europacup) finden in den nächsten zehn Tagen drei Riesenslaloms und drei Slaloms statt. Ich hoffe, wertvolle FIS-Punkte in beiden Disziplinen zu ergattern. Die ersten Rennen finden in Sapporo statt, ein im speziellen für die Schweiz historischer Ort. Bereits seit Tagen simulierte ich zu Hause die Zeitumstellung von acht Stunden, und so sollte ich am nächsten Freitag für den 1. Riesenslalom bereit sein.

03.03.2017 Sapporo teine FEC Riesenslalom
04.03.2017 Sapporo teine FEC Riesenslalom
05.03.2017 Sapporo teine

FEC East Cup Slalom

08.03.2017 Engaru

FEC East Cup Riesenslalom

09.03.2017 Engaru

FEC Slalom

10.03.2017 Engaru

FEC Slalom

Enges Rennen

Die ersten Fünf des heutigen Rennens liegen nur 28/100 auseinander, meinen Rückstand handelte ich mir insbesondere im 2. Lauf ein. Der vierte Rang, 2/100 hinter dem 3. Platzierten ärgerte mich aber nur kurz. Jetzt lege ich eine kurze Pause ein um für die nächsten Herausforderungen bereit zu sein.

Die Form stimmt!

Der 1. FIS Riesenslalom in Meiringen-Hasliberg wies für ein FIS-Rennen eine starke Beteiligung aus.
Umso zufriedener bin ich mit meinem 2. Rang. Dies ist der 5. Podestplatz innerhalb der letzten vier Wochen. Auch FIS-Punktemässig zahlte es sich heute aus, und so komme ich der Erfüllung der Selektionskriterien immer näher. Der 2. Lauf gelang mir wirklich sehr gut, nur wenig fehlte, und ich hätte das Handicap aus dem 1. Lauf noch gutgemacht.

Bericht auf skionline

FIS SL Jaun - 2. Tag

Der Einsatz heute war sehr kurz, bereits nach wenigen Toren fädelte ich ein und musste das Rennen aufgeben. Trotzdem ziehe ich eine positive Bilanz der letzten Tage und hoffe, dass sich diese in den beiden Riesenslaloms von Meiringen fortsetzt.

FIS SL in Jaun - 1. Tag

Gut drei Wochen ist es her, dass ich letztmals die Slalomskis angeschnallt habe. Umso mehr freute ich mich auf die Rennen in Jaun. Der vierte Platz lässt sich gewiss positiv werten, auch wenn der Rückstand ruhig etwas kleiner hätte ausfallen können. Der Fokus im Training lag in den letzten Wochen praktisch nur auf dem Riesenslalom, so fehlt es mir noch etwas an Sicherheit, um volles Risiko zu gehen. Ich bin aber zuversichtlich, morgen noch etwas zuzusetzen und den ersten Podestplatz im Slalom zu erreichen.

EC RSL in Oberjoch

Das erste Rennen musste infolge der starken Schneefälle auf zwei Tage gelegt werden. Es war ein guter Entscheid des OK’s, den Start gestern hinauszuzögern und die Piste nochmals herzurichten resp. den Neuschnee hinauszustossen. So hatten wir heute wieder beste Bedingungen.
 
Von gestern auf heute übernachtete ich auf dem 18. Rang, um mich nachher mit einem starken 2. Lauf (5. beste Laufzeit) noch um 6 Ränge zu verbessern. Ich konnte mich aber nur kurz über mein sportlich bisher wertvollstes Resultat freuen, stand doch um 12.00 Uhr bereits der 1. Lauf des 2. Rennens auf dem Programm. Trotz etwas verhaltener Fahrweise fuhr ich wieder in die ersten dreissig resp. den 22. Rang. Mit viel Selbstbewusstsein startete ich in den 2. Lauf, bei der Einfahrt in den Steilhang passierte mir aber ein Missgeschick und ich überdrehte stark. Trotz dieses Fehlers verlor ich aber nur knapp eine Sekunde auf die Laufbestzeit, schade, da wäre noch ein rechter Sprung nach vorne drin gelegen. Mit den heute herausgefahrenen Punkten belege ich in der Disziplinenwertung Riesenslalom im Europacup den 35. Rang, damit habe ich mich für das Finalrennen im März in Italien qualifiziert.
 
Nächste Woche bestreite ich am Montag/Dienstag zwei FIS-Slaloms in Jaun und am Mittwoch/Donnerstag zwei Riesenslaloms in Meiringen-Hasliberg.

Weiteres Programm

Die Rennplanung lässt es nicht zu, dass ich in Schwende AR bei den beiden Nacht-FIS-Slaloms an den Start gehe. Morgen Montag werden wir nach Oberjoch GER reisen und dort Riesenslalom trainieren.
Am Freitag und Samstag finden dort zwei Europacupriesenslaloms statt. Das weitere Programm
sieht dann vier Rennen in der Schweiz vor (2 x Slalom Jaun, 2 x Riesenslalom Meiringen).

Und täglich grüsst das Murmeltier...

Die Geschichte wiederholt sich, es will einfach noch nicht ganz, wieder fehlen 11/100 für den Top-Startplatz im 2. Lauf. Eigentlich fühlte ich mich gut unterwegs, die Zeit war dann aber doch etwas enttäuschend. Zwei drei kleinere Fehler wirkten sich stärker aus, wie ich glaubte. Im 2. Lauf stiess ich noch auf den 28. Platz vor, somit kann ich mir drei weitere Europacuppunkte notieren lassen. Am Freitag und Samstag folgen zwei weitere EC-Riesenslaloms in Oberjoch GER.

Diesmal fehlen 12 Hundertstel zum Glück....

Nach den erlebnisreichen Tagen an der Universiade flogen wir am Sonntag nach Wien, und von dort per Auto weiter nach Jasna in der Slowakei. Dort stehen heute und morgen zwei Europacup-Riesenslaloms auf dem Programm.
 
Anscheinend bin ich auf den 31. oder 32. Platz nach dem 1. Lauf programmiert. Wieder fehlte nur wenig, für eine gute Ausgangslage im 2. Lauf. Meine Leistung war auf der unruhigen und weichen Piste zufriedenstellend. Mit dem 26. Platz konnte ich mir den Startplatz für das morgige Rennen sichern, und die fünf Punkte können mir allenfalls in der Endabrechnung auch nützlich sein. Dazu brauche ich aber noch weitere zählbare Resultate, ich hoffe, dass mir dies morgen und in Oberjoch in gut einer Woche gelingen wird.

Bronzemedaille an der Universiade

Bei schwierigen (für die Top Zehn Fahrer aber ähnliche) Bedingungen ist mir ein freudiger Erfolg gelungen. Eine Medaille konnte man nicht einfach erwarten, denn die Beteiligung war gut. So konnte ich mit A. Andrienko einen Fahrer hinter mir lassen, der letzten Sonntag beim Riesenslalom-
Weltcuprennen in Garmisch immerhin 16. wurde. Mit dem Rang bin ich deshalb sehr zufrieden, die
skifahrerische Leistung entsprach aber immer noch nicht meinen Erwartungen. Im ersten Lauf verlor ich im oberen Teil zuviel Zeit, im unteren Teil konnte ich zum Glück noch etwas gut machen. Auch im 2. Lauf war ich oben nicht bei den schnellsten, im unteren Teil war ich aber trotz zwei drei kleineren Rutschern wieder bei den Leuten.
 
Jetzt freue ich mich auf die Medaillenzeremonie, so habe ich das zumindest auf dieser Stufe einmal erleben dürfen ;). Die Universiade ist ein Riesenerlebnis, und die Gastfreundschaft und der Einsatzwillen der Organisatoren ist bewundernswert.
 
Den Link zum Bericht vom Swiss Team findet ihr hier